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Helft den Fledermäusen und baut ihnen neue Quartiere. Fledermauskästen sind nicht schwer zu bauen. Mit geeignetem Holz, Säge, Hammer und Schrauben könnt ihr den Fledermäusen eine geeignete "Wohnung" bauen.
Ein entscheidender Grund für den Rückgang der Fledermäuse ist der zunehmende Verlust von Quartieren – seien es Bäume mit Höhlen, die der Säge zum Opfer fallen, oder Spalten und Nischen an Häusern, die durch den "Ordnungssinn" der Eigentümer verloren gehen. Mit selbstgebauten Fledermauskästen könnt ihr einen kleinen Beitrag leisten, um die Wohnungsnot für die fliegenden Säugetiere zu verringern!
Diese Aktion kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden, am besten an regnerischen Tagen. Dabei reicht in der Regel ein Gruppentreffen aus.
Es lassen sich zwei Arten von Fledermauskästen unterscheiden: Flachkästen für spaltenbewohnende Arten und so genannte Raumkästen. Letztere dienen als Ersatz für natürliche Quartiere in Specht- und Asthöhlen.
Grundsätzlich können Fledermauskästen überall - im Garten, an Bäumen oder an der Hauswand - erfolgreich aufgehängt werden. Um aus dem gezimmerten "Häuschen" eine bewohnte "Stube" zu machen, solltet ihr einige Dinge beachten:
Es kommt vor, dass einige Kästen auch nach geraumer Zeit noch unbewohnt sind und nicht angenommen werden. Fledermäuse sind nämlich recht wählerisch: Sie stellen zum Beispiel bestimmte Ansprüche an Temperatur und Feuchtigkeit ihres Quartiers. Auch werden nie alle Quartiere eines Gebietes besetzt, denn Fledermäuse ziehen gerne einmal um. Erkundigungen bei lokalen Naturschutzgruppen ermöglichen euch bereits bei der Planung, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eure "Fledermauswohnung" bezogen wird.
Diese Aktionsidee wurde von Christopher Bensch und Almuth Gaitzsch erarbeitet.