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Bevor ihr eine Pressemitteilung verschickt, ihr euch Journalisten und Journalistinnen zum Interview stellt oder Menschen auf der Straße ansprecht, solltet ihr euch möglichst gut über das Thema informieren. Wenn es um eine Meinung bzw. ein Statement geht, solltet ihr die öffentlichen Äußerungen anderer Beteiligter kennen. Sehr wichtig sind anschauliche Vergleiche und Fakten zum Thema. Vielleicht bereitet ihr eine Liste mit Fakten vor, zum Beispiel mit der Anzahl der Mitglieder, mit euren Zielen und mit schon gemachten, tollen Aktionen. Was hat eure Gruppe schon erreicht? Wie groß ist die Gruppe? Wie ist das Alter der Mitglieder?
Ein Presseverteiler mit den Kontaktdaten von Medienvertretern in eurer Region ist eine wichtige Grundlage für eure Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In Zeitschriften und Zeitungen sind Anschrift und Kontaktpersonen der Redaktion in der Regel im Impressum abgedruckt. Auch im Internet findet ihr die Kontaktdaten von Zeitungen, Radio- & TV-Sendern und Internetmedien. Am effektivsten ist dann ein Anruf, bei dem ihr euch freundlich durchfragt, bis ihr für euer konkretes Anliegen die richtige Redakteurin oder den richtigen Redakteur (z.B. für Themen im Umwelt- oder Jugendbereich) gefunden habt. Oft hilft schon eine kurze Absprache, um zu erfahren, ob die eigene Meldung überhaupt eine Chance hat, veröffentlicht zu werden. Notiert euch die Kontaktdaten (Name, Durchwahl, Fax und E-Mail-Adresse) eurer Kontaktperson. E-Mails können einen telefonischen Kontakt ergänzen und vertiefen, eignen sich aber nicht unbedingt zur Kontaktaufnahme. Notiert oder markiert die Kerninhalte eurer Pressemitteilung, damit ihr die Informationen beim Telefongespräch parat habt. Legt eine Liste an und notiere darin das Datum und die Ergebnisse jedes Telefonates. So könnt ihr später auf diese Informationen zurückgreifen.
Tipps zum formulieren von Texten findest du hier.