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Viele NABU- und NAJU-Gruppen betreuen Streuobstwiesen. Diese müssen gepflegt und gemäht werden. Natürlich werden dann im Spätsommer auch das Obst geerntet. Dieses kann dann entweder selbst gemostet oder zu einer Mosterei gebracht werden. Da die eigenen Obstbäume selbstverständlich nicht gespritzt und die Flächen ökologisch bewirtschaftet werden, erhaltet ihr einen reinen Apfel- oder anderen Saft nach biologisch-ökologischen Kriterien. Da dieser aus der eigenen Region kommt, tut ihr auch etwas für den Klimaschutz. Es wird viel weniger CO2 verbraucht, wenn der Saft nicht von weither transportiert werden muss. Diesen Saft könnt ihr dann auf Infoständen gegen Spende verkaufen oder auch auf Gruppentreffen selbst trinken. Denkt daran, auch dazugehörige Infoblätter zu verteilen, um zu zeigen, dass die NAJU natürlich kein „Saftladen“ ist.
Das hängt natürlich ganz davon ab, wie viel Obst ihr zu Saft machen wollt und mit wie vielen Leuten ihr beim Sammeln unterwegs seid.
Sammelt Äpfel, Birnen oder sonstiges Obst auf einer geeigneten Streuobstwiese. Transportiert eure Ausbeute zu einer Saftpresse und presst das Obst dort zu Saft. Den Saft könnt ihr in Flaschen abfüllen und dann genießen beziehungsweise genießen lassen, je nachdem, ob ihr ihn selber trinkt oder verkauft.